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Gepolter auf dem Dachboden: Wir schützen Sie vor Mardern in Kerpen

Der Marder ist vielen vor allem als Gefahr für das eigene Auto bekannt, denn er lässt sich gerne im warmen Motorraum nieder und zerbeißt dort Zündkabel und andere Teile. Doch auch für die eigene Wohnung kann ein Marder zur Gefahr werden. Nicht selten nisten sich die Tiere unter dem Dach ein und richten dort schwere Schäden an. Dazu kommt eine enorme Geräuschbelastung, die das Wohnen beeinträchtigt. Doch welche Schäden verursacht ein Marder genau, woran erkennen Sie, dass ein Marder unter Ihrem Dach wohnt, und wie gehen Sie am besten gegen den ungeliebten Gast vor? Wir von Insekten-Schutz Kerpen klären Sie auf.

Welche Schäden verursachen Marder an Ihrem Haus?

Marder stellen nicht nur durch ihre Aktivität am Morgen und Abend eine Geräuschbelastung dar, sondern beschädigen auch die Immobilie. Sie nisten sich gerne in den oberen Stockwerken und bevorzugt unter dem Dach ein, wo sie Tunnelgänge in die Dachisolierung graben. Daneben zerstört der Marder auch häufig die Unterspannbahn. Dies führt dazu, dass die darunter befindliche Isolierung nass wird – Schimmelbildung und eine verminderte Dämmwirkung sind die Folgen. Bemerkbar macht sich das an Ihrem Geldbeutel, denn die Heizkosten steigen durch die entweichende warme Luft an. Bleiben die genannten Schäden durch Marder lange Zeit unentdeckt, kommt es durch den sich ausbreitenden Schimmel zu immer neuen Folgeschäden.

Woran erkennen Sie einen Marder?

Hat es sich ein Marder unter Ihrem Dach gemütlich gemacht, werden Sie das relativ schnell bemerken. Denn Marder verursachen die für sie typischen Krabbelgeräusche auf dem Dachboden, die vor allem morgens und abends zu hören sind – und das besonders in den Monaten von April bis September, da ihre Aktivität in diesem Zeitraum am höchsten ist. Tagsüber werden Sie von den Eindringlingen kaum etwas hören, da Marter über den Tag hinweg auf der Jagd sind.

Ein weiteres Anzeichen ist der vom Marder hinterlassene Kot. Sie erkennen ihn leicht an seiner länglichen Form: Er ist etwa 8 bis 10 Zentimeter lang und ca. 2 Zentimeter dick. Außerdem sind im Kot schwer verdauliche Teile wie Kerne oder Federn erkennbar. Darüber hinaus hinterlassen Marder im Gegensatz zu anderen Tieren oftmals auch Teile ihrer Nahrung. Da Marder Allesfresser sind und es besonders auf Vögel abgesehen haben, werden Sie bei einem Marderbefall Ihres Daches mit großer Wahrscheinlichkeit auch Vogelknochen und Federreste finden.

Marder im Wald
© adobeStock/hitman1234

Wie kommt der Marder auf den Dachboden?

Um bereits im Vorfeld zu verhindern, dass sich ein Marder unter dem Dach einnistet, ist es wichtig zu wissen, wie das Tier dorthin gelangt. Steinmarder sind äußerst gute Kletterer und können außerdem mehr als zwei Meter weit springen. Sie nutzen Bäume oder Regenrinnen und deren Fallrohre als Kletterhilfen. So erklimmen sie mit Leichtigkeit jede Hauswand. Zum Teil können Marder sogar ohne Hilfe einige Meter eine Hauswand hochlaufen. Auf dem Dach angelangt, reichen schon kleine Lücken im Dach aus, um dem Tier Zugang zu gewähren. Daneben sind Marder aber auch imstande, Dachziegel anzuheben und so ins Innere zu gelangen.

So werden Sie den ungebetenen Gast wieder los

Da Marder unter Naturschutz stehen, ist die Entfernung des Tieres ein schwieriges Unterfangen. Am besten ist es daher, wenn Sie noch vor dem Befall präventive Maßnahmen einleiten. Schneiden Sie am besten alle Bäume in der Nähe Ihres Daches zurück, um dem Marder seine Kletterhilfen zu nehmen. Daneben müssen mögliche Schlupflöcher des Tieres versperrt werden. Beachten Sie aber, dass der Marder sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus befinden darf, da er bei einem Ausbruchsversuch Schäden anrichten oder verenden könnte. Auch dürfen solche Maßnahmen nicht zwischen März und Juli erfolgen, da der Marder in dieser Zeit Junge hat, die geschützt werden müssen.

Ist ein Marder bereits auf Ihrem Dach, gehen Sie wie folgt vor:

  • Stellen Sie sicher, dass der Marder nicht im Haus ist.
  • Finden und verschließen Sie alle Einschlupfstellen des Marders.
  • Verlassen Sie sich nicht auf wirkungslose Hausmittel wie laute Musik oder Toilettensteine.
  • Bedenken Sie, dass nur ein Kammerjäger einen Marder fangen darf. Ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro.

Mit dieser Vorgehensweise und professioneller Unterstützung durch unsere Kammerjäger werden Sie den ungebetenen Gast bald wieder los.

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