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Lästige Hausgäste oder nützliche Insekten? Warum Sie auf so manches Krabbeltier nicht verzichten sollten

Während eine Ameisenstraße in der Küche oder Flöhe in den Polstermöbeln ein Grund dafür sind, umgehend einen Dienstleister zur Schädlingsbekämpfung zu beauftragen, erweisen sich andere Insekten und auch einige Spinnentiere als gern gesehene Nachbarn und Hausgäste.

Aber was unterscheidet Schädlinge und Nützlinge eigentlich voneinander? Welche Insekten bergen welche Vorteile – und unter welchen Umständen sollten Sie auch Nützlinge professionell aus Haus und Garten entfernen lassen? Unsere Experten von Insekten-Schutz Kerpen haben die wichtigsten Fragen rund um das Thema für Sie beantwortet.

Was unterscheidet Schädlinge von Nützlingen?

Grundsätzlich trägt jedes Insekt seinen Teil zum Erhalt des Ökosystems bei. Von Natur aus schädlich ist keines von ihnen. Dringen sie jedoch allzu weit in unseren Lebensraum vor, kommt es schnell zum Interessenkonflikt. Bietet sich die Gelegenheit dazu, bestreiten immerhin zahlreiche Insekten ihren Lebensunterhalt auf Kosten ihrer unmittelbaren Umgebung.

Als Schädlinge werden daher all jene Insekten bezeichnet, die Menschen, Tieren oder Pflanzen Schaden zufügen. Zu ihnen zählen beispielsweise solche, die sich von Blut ernähren, Lebensmittelvorräte unbrauchbar machen oder die Ernte schmälern. Darunter zählen unter anderem:

  • Flöhe
  • Stechmücken
  • Schaben
  • Motten
  • Läuse

 

Im Kontrast dazu stehen die sogenannten Nützlinge. Diese Insekten unterstützen Pflanzen im Wachstum oder machen Jagd auf Schädlinge. In übersichtlichen Mengen und an passender Stelle angesiedelt, werden sie zu hilfsbereiten Nachbarn – wenn nicht gar zu nützlichen Mitbewohnern.

Welche Vorteile bieten Nützlinge in Heim und Garten?

Zu den bekanntesten Nützlingen zählen unter anderem Bienen und Spinnen. Erstere bestäuben den Großteil der Pflanzen weltweit, während letztere sich von Schädlingen ernähren.

Auch wenn sich viele vor Spinnentieren ekeln oder gar instinktiv mit Angst auf sie reagieren: Die eine oder andere Spinne an der Wand bietet effektiven Schutz vor Motten, Stechmücken und vielen anderen Insekten, die uns andernfalls das Leben schwer machen würden.

Doch auch zahlreiche Insekten, die uns vor allem als Schädlinge vertraut sind, können unter den richtigen Umständen als Nützlinge in Erscheinung treten. So jagen Wespen und Hornissen beispielsweise Blattläuse, Raupen, Mücken und zahlreiche weitere Schädlinge, da sie ihre Larven damit ernähren.

Der Ohrwurm gilt indes als natürlicher Fressfeind der unliebsamen Silberfischchen – die übrigens auch selbst von Nutzen sein können! Sie ernähren sich unter anderem von Hausstaubmilben und sogar von Schimmelpilzen. Wer in seiner Wohnung eine Population von Silberfischchen entdeckt, kann dadurch bisweilen Schäden und Risiken in den eigenen vier Wänden auf die Spur kommen.

Viel zu viele, viel zu nah: Was tun, wenn Nützlinge zur Belastung werden?

Leider erweisen sich die meisten Insekten nur im Garten oder auf dem Feld als echte Nützlinge. Diejenigen unter ihnen, die auch im Haushalt von Vorteil sind, sollten im Idealfall nur in sehr geringer Anzahl vorkommen.

Siedeln sich zu viele Nützlinge zu dicht an Wohn-, Lager- oder Arbeitsräumen an, werden auch sie schnell zur Last. Bauen beispielsweise Wespen oder Hornissen ihr Nest unter einen Dachüberhang oder zu nahe an Balkon und Terrasse, wiegt der Schutz vor Blattläusen die Gefahr eines schmerzhaften Stichs keinesfalls auf.

Gelangen Asseln oder Ohrwürmer in Küche oder Speisekammer, tun sie sich an den Vorräten gütlich – und Silberfischchen fressen sich auch durch Bücher und Kleidung.

Ist eine Insektenpopulation so groß, dass Risiken und Schäden die positiven Auswirkungen überschatten, hilft zumeist nur noch eines: professionelle Schädlingsbekämpfung. Wir von Insekten-Schutz Kerpen helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Räumlichkeiten und Grünflächen von unliebsamen Insekten zu befreien – schnell, diskret und gründlich.